Bereits im Frühjahr 2020 hatte ich einen Beckenboden-Yoga-Workshop angeboten, welcher aufgrund zu geringer Nachfrage nicht zustande gekommen war. Dann kam der Lockdown und ich bot einen neuen Termin im Spätsommer an. Dieser Workshop war innerhalb von 2 Tagen ausgebucht und eine Warteliste für den nächsten schon komplett gefüllt. Was war passiert?
Blasenschwäche (Harninkontinenz) als Ursache
Wie sich dann im Workshop herausstellte, lag es an der geschlossenen Gastronomie. In dieser Zeit stellten die Frauen fest, dass sie, aufgrund ihrer Blasenschwäche (Harninkontinenz) ohne eine Örtlichkeit aufzusuchen, gar nicht unterwegs sein konnten. Deswegen hatten alle das dringende Bedürfnis den Beckenboden zu trainieren. Über den Austausch im Workshop erfuhr ich, dass sich die Beschwerden bei den allermeisten Frauen erst nach den Wechseljahren bemerkbar machen.
Was passiert mit dem Beckenboden in den Wechseljahren?
Die veränderte Hormonzusammensetzung verändert die Beschaffenheit der Muskulatur, also auch die des Beckenbodens. Durch den Abbau von Östrogen wird das Muskelgewebe dünner und ein untrainierter Beckenboden macht sich viel schneller bemerkbar als ein trainierter. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich schon vor den Wechseljahren um einen funktionsfähigen Beckenboden zu kümmern.
Beckenboden-Yoga-Kurs
Damit du weiterhin unabhängig von den äußeren Umständen deinen Aufenthaltsort selbstbestimmt wählen kannst, brauchst du einen fitten Beckenboden. In meinem Kurs lernst du den Beckenboden zunächst einmal zu erspüren und ihn dir bewusst zu machen. Außerdem lernst du ihn in verschiedenen Positionen zu trainieren (du musst im Alltag nicht erst die Yogamatte auslegen). Wir verknüpfen die Übungen mit verschiedenen Bildern, so dass dir die Übungen leichter in Erinnerung bleiben.
